Freitag, 20. Dezember 2019

Bago nach Pyay (19.12.19)

Reise mit dem Bus (10h) von Bago nach Pyay. Wir müssen früh los laut Busagentur und haben dann doch eine Stunde auf der Busstation gewartet. Der Tuktuk-Fahrer brachte uns zur richtigen Busgesellschaft. Die Richtige zu finden wäre keine einfache Sache gewesen, da alles in burmesisch angeschrieben ist. Das Warten war aber nicht langweilig es war noch ruhig aber es gab immer etwas zu schauen. Ziegen und Hunde streunten herum und in den verschiedenen Bushäuschen wurde gekocht. Als Busreisender wird man bestens versorgt.

Bago erwacht, die Leute fahren zur Arbeit

Es ist noch ruhig am frühen Morgen auf der Busstation

Unser Bus wird beladen mit allem was mehr oder weniger in die Ladefächer passt, Reissäcke, Post, Motorrad, Gemüse usw.

Marlies: Mehr als die Hälfte der Reisezeit habe ich verschlafen ... tief und fest...das scheint hier eh meine Lieblingsbeschäftigung zu sein...
Peter träumte noch von der Fischverkäuferin in Bago... und schon waren wir hier.
Die Menschen hier sind wirklich sehr freundlich, neugierig und hilfsbereit. Und hier in Pyay auch nicht wirklich an Touristen gewöhnt. Wir werden überall angesprochen, es wird gelacht... ja ja über uns.... und sie wollen ihre paar Brocken Englisch an uns ausprobieren.
Mit den Fahrrädern sind wir auch heute in dieser Stadt unterwegs, natürlich auch zum Markt, Peter braucht einen neuen Hut, er hat seinen gestern verloren:
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Mittwoch, 18. Dezember 2019

Bago (2. Tag)

Wenn man sich in Myanmar (wie auch in ganz Asien) für Architektur und Kunst interessiert kommt ist man immer wieder bei den vielen Pagoden und Tempelanlagen unterwegs.
Auch heute haben wir wieder den Drahtesel gesattelt und sind durch die Vororte von Bago gefahren um einige dieser Bauten zu besuchen.








Dienstag, 17. Dezember 2019

Bago (1. Tag)

Wir sind in der Provinzhauptstadt Bago angekommen und wollen da 3 Nächte bleiben. Wir haben eine schöne Bleibe gefunden mit dem Namen The Pegu Lodge. Pegu war auch ein früherer Name der Stadt.
In Yangon hat man uns gesagt in Bago gibts nicht viel zu sehen. Aus unserer Sicht eine Falschmeldung, da wir ja die einfachen Orte mögen und die oft sehr interessant sind, da man mit dem normalen Leben der Leute in Kontakt kommt.
Wir haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind durch sie Stadt geradelt und sind auf einem der schönsten Märkte hängen geblieben die wir je gesehen haben. Am liebsten hätten wir von dem vielen, wunderbaren Gemüse gekauft und zuhause gekocht. Die örtlichen Früchte schmecken einmalig, kein Vergleich zu dem was wir in der Schweiz importiert bekommen. Die Leute sind sehr freundlich und denken sich wohl was die zwei Langnasen hier wollen.


Eine Freude für alle Sinne





Der Pagodenbesuch darf auch nicht fehlen, diese religiösen Bauten sind hier immer wieder eine der schönsten Sehenswürdigkeiten und auch Plätze zum Ausruhen ohne Lärm. Hier kriegt am auch oft etwas von der Ortsgeschichte mit. In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts haben 3 grössere Erdbeben vieles in Bago zerstört und alles musste wieder aufgebaut werden.


Montag, 16. Dezember 2019

Goldener Felsen

Heute haben wir einen Fahrer gebucht der uns von Yangon zu dem goldenen Felsen fährt und nachher in im Hotel in Bago absetzt.
Der goldene Felsen ist das meistbesuchte Heiligtum in Myanmar.
Man wird auf Lastwagen, 40-50 Leute auf der Pritsche, im minimum 6 Leute pro Bank auf den Berg gefahren. Die Fahrt dauert fast eine Stunde. Der Rollercoaster im Europapark ist ein Klacks dagegen, vor allem bei der Rückfahrt ins Tal.

Verhungern muss auf dem Weg zum Felsen niemand.

Nach der Gewichtsverteilung des Felsen müsste er schon lange ins Tal gerollt sein. Die Sage aber erzählt, dass er von einem Haar Buddahs an der Stelle gehalten wird. Natürlich kleben die Gläubigen auf der Rückseite Blattgold an den Felsen und beten, dies ist jedoch nur Männern erlaubt.

Er sieht schon bedrohlich aus von unten.

Auf dem Berg gibt es auch ein grösseres Dorf. Alles was hier gebraucht wird, Von Brennholz zum kochen bis zum Mineralwasser für die Besucher muss mit Lastwagen hochgeschafft werden und wird von Trägerinnen und Trägern auf dem Kopf und mit "Chrätzen" zu den Häusern gebracht. Ich denke oft waren die Lasten sehr nahe beim Körpergewicht des Trägers. Hut ab von den Leuten die das täglich mehrmals bewerkstelligen.


Wäsche trocknen auf dem warmen Hausdach, auch keine schlechte Methode.

Am Ende vom Tag konnten wir auch noch Bustickets für unsere Weiterfahrt nach Pyay buchen.
Bahntickets sind leider sehr schwer zu kriegen. 



Sonntag, 15. Dezember 2019

Yangon (2.Tag)

Besuch der Shwedagon-Pagode.
Sie ist das Wahrzeichen von Yangon und die grösste Pagode in Myanmar. Die Höhe ist 100m, sie ist mit 10 Tonnen echtem Gold überzogen und 2500 Jahre alt.

Die Anlage ist sehr gross und man kann sich auch an den Detail kaum satt sehen.


Am Sonntag-Nachmittag ist dieser Ort mit vielen Besuchern bevölkert. Die Burmesen sind mit ihren Familien da, natürlich in schönster Sonntagskleidung. Ein guter Platz um einige Stunden zu verweilen, vorallem am späteren Abend bei Sonnenuntergang.


Das Karma darf auch nicht zu kurz kommen.

Auch bin ich nicht der einzige Fotograf gewesen.





Samstag, 14. Dezember 2019

Yangon (1. Tag)

Nach längerem Ausschlafen und fast verpasstem Frühstück ging es zu Fuss in die Stadt.
Zuerst möchten wir am Bahnhof ein Tickets für die nächsten Zugfahrten kaufen. Dies scheint kein einfaches unternehmen zu werden. Am Bahnschalter, in einem Ticketoffice und auch beim Abzocker haben wir keine gekriegt. Die Nachfrage für Hilfe im Hotel hat auch nichts gebracht. Die Anfrage von Marlies über das Internet läuft noch. Die nächste Etappe werden wir auf jeden Fall mit einem Fahrer und einem Ausflug zum Goldenen Felsen in Kyaikhto machen.

Zuerst aber durch das Stadtzentrum von Yangon. Stadt hat uns überrascht trotz den schlechten Berichten von anderen Reisenden. Hier 2-3 Tage zu bleiben und auch durch die hinteren Strassen zu gehen lohnt sich alleweil ist so der Eindruck vom 1. Tag.

Central Station mit Ziegenherde

Eine neue Strassenbeleuchtung wird montiert

Es gibt viele alte Kolonialbauten zu sehen, leider sind diese sehr schlecht unterhalten, verlieren aber trotzdem nicht ihren Reiz.

Der Verkehr ist nicht ohne, viele rechtsgesteuerte Autos trotz Rechtsverkehr.

Der Secondhand(y)-Markt hat uns sehr beeindruckt, da Angebot lässt vom alten Knochen bis zum Eifon keine Wünsche übrig. Reparieren lassen ist auch kein Problem.

Im Innern der Sule-Pagode im Verkehrskreisel. Ein Platz wo meditiert, geruht und auch geselfied wird.


Freitag, 13. Dezember 2019

Angekommen

Alles Bestens gelaufen, wir sind hier.... so schnell ging das mit dem Visum noch nie😊
Ohne wirklich anstehen Stempel rein und gut ist...
Das Bier übrigens auch, wir bleiben...
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1-YzQDzrpBDKoYtjdsV5unzdcrOlKesEm